Am 19.12.2021 um 15:09 schrieb Günter Klobouk:

… PS:  ich habe den Eindruck, dass ich einiges, was in meiner persönlichen Geschichte liegengeblieben ist, jetzt erst aufarbeite… 

Am 19.12.2021 um 16:52 schrieb Alexandra Klobouk:

Lieber Papa,

ich hoffe, dass das für dich ein guter Prozess ist. Immer wieder frage ich mich, ob ich das Recht hatte, dich in diesen Prozess „mit hinein zu ziehen“. Ob das Gute, was dabei heraus kommt, den Schmerz überwiegt, den er auslöst. Ich bin sehr gespannt auf deine Gedanken!

Am 29.12.2021 um 13:07 schrieb Günter Klobouk:

Liebe Alex, 

im Rückblick auf unser Projekt stelle ich immer wieder fest, dass wir sehr unterschiedlich mit den vorgefundenen Entdeckungen umgehen. Das finde ich auch nicht weiter verwunderlich - ich habe ihn ja erlebt und ich habe eine andere Sicht auf die Zeit mit ihm. Zwar fällt mir immer wieder etwas dazu ein und seltsamerweise verfolgt mich dieses Thema z.Z. auf allen Ebenen. Nun ist es aber an der Zeit dieses für mich (und dich) sehr aufreibende Thema abzuschließen.

Am 31.12.2021 um 16:25 schrieb Alexandra Klobouk:

Ich hänge dir, Papa, meine finalen Korrekturen an, da hast du die Texte im Überblick. Ich würde hier deutlich sein wollen, dass wir keinen Zweifel an den Verbrechen hegen, sondern, dass es uns umtreibt, woran Opa beteiligt war.

Am 31.12.2021 um 19:09 schrieb Günter Klobouk:

Aber weißt du, jetzt hab ich das alles abgeschlossen - Mi Deadline! - und bin echt froh, weil mich der Stoff sehr belastet. Ich mag nicht mehr tüfteln, es muss ein Ende haben.  Sorry, mein Magen rebelliert und mir geht's nicht gut (seelisch).