Mein Opa trat mit 19 als donauschwäbischer Volksdeutscher in die Waffen-SS ein. Er war überzeugt, dass es eine große Ehre sei, zusammen mit all seinen Freunden für Deutschland in den Krieg zu ziehen.  (Alexandra Klobouk)

Mein Vater ist sehr früh verstorben. Ich war 15. Ich konnte und wollte mir seine Geschichte oder vielmehr seine Stimme nicht anhören, weil ich mit seinem Tod noch nicht abgeschlossen hatte. (Günter Klobouk)

Er war ein sehr gläubiger Mensch. „Eins kannst du mir glauben Resl”, zitiert meine 96-jährige Oma meinen Opa,  „ich muss keine Angst haben, wenn ich zum Herrgott komme“ und meinte damit, dass er sich im Krieg keiner Verbrechen schuldig gemacht habe. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Ich habe nur die Aussage meiner Oma und weiß, dass sie ihm glauben wollte. (Alexandra Klobouk)

(Aus dem Antrag auf Kriegsgefangenenentschädigung Klobouk, Franz / Bundesarchivsignatur B 563)